(Interkulturelle) Großgruppenmoderation

Großgruppenmoderation bedeutet, mit „dem ganzen System im Raum“ zu arbeiten, Betroffene zu Beteiligten zu machen. Das heißt, die ganze oder große Teile einer Abteilung, einer Projektgruppe oder eines Unternehmens nehmen an (einem) gemeinsamen Treffen teil und erarbeiten gemeinsam neue Ideen und Lösungsansätze.

Ziele (interkultureller) Großgruppenmoderation

(Interkulturelle) Großgruppenmoderation kann Gruppen von 20 bis 300 Teilnehmer einbeziehen und

  • nutzt und vermittelt das „kollektive Wissen“ einer Abteilung, einer Projektgruppe bzw. eines Unternehmens. Ideen unterschiedlichster Perspektiven, Fachgebiete, Erfahrungen und Kulturen werden in sehr kurzer Zeit gesammelt und sichtbar gemacht.
  • erarbeitet in kurzer Zeit neue und nachhaltige Visionen, Strategien und Lösungen auch für komplexe Projekte, Umstrukturierungen und Veränderungsprozesse
  • verkürzt in der Regel die Einführungsphase von Umstrukturierungen und Veränderungsprozessen
  • erhöht die Akzeptanz von Umstrukturierungen und Veränderungsprozessen, da aus Betroffenen, Beteiligte gemacht werden
  • mindert Veränderungswiderstände
  • unterstützt Maßnahmen von Change-Management
  • kann eine kontinuierliche Verbesserung erreichen
  • interkulturelle Großgruppenmoderation kann über das nationale „kollektive Wissen“ hinaus unterschiedliche kulturelle Lösungsansätze in internationale Veränderungsprozesse und Umstrukturierungen integrieren.

Inhalte (interkultureller) Großgruppenmoderation

Inhalte und Ziele (interkultureller) Großgruppenmoderation werden jeweils individuell mit dem Auftraggeber und ggf. mit weiteren Co-Trainern abgesprochen und entwickelt.

Methodik (interkultureller) Großgruppenmoderation

Der Einsatz von Methoden für die Moderation von Großgruppen (20-300 Teilnehmer) variiert je nach Thematik, Zielsetzung und Gruppengröße. Der Moderator begleitet, unterstützt und fördert den Prozess methodisch und fördert bei internationalen Gruppen darüber hinaus das Miteinander und die Nutzung der kulturell bedingten unterschiedlichen Arbeitsansätze und Potenziale.

Als „klassische“ Methoden der Großgruppenmoderation gelten

  • Open Space
  • World Café und die
  • sog. Zukunftskonferenz.

Je nach Zielsetzung können diese in ihrer „Reinform“, variiert oder kombiniert werden. Denkbar ist auch die Entwicklung eines ganz eigenen, individuellen Formats für den Auftraggeber bzw. das Auftrag gebende Unternehmen.

Wann empfiehlt sich (interkulturelle) Großgruppenmoderation

(Interkulturelle) Großgruppenmoderation von SveTys – Uta Schulz empfiehlt sich insbesondere, wenn

  • großflächiger Wandel, schnelle Ergebnisse, kontinuierliche Verbesserung und/oder Visionen gefunden werden sollen,
  • Strategien und Ziele für eine (internationale) Organisation entwickelt und festgelegt werden sollen,
  • Werte bestimmt und Organisations-Kultur (auch unterschiedlicher nationaler Kulturen) bewusst gestaltet werden sollen,
  • Ideen gesammelt und in (internationale) Programme umgesetzt werden sollen,
  • Zukunft gestaltet und dabei die Betroffenen zu Beteiligten gemacht werden sollen,
  • Energien vieler mobilisiert, Fähigkeiten und Fertigkeiten nutzbringend vernetzt werden sollen (Nutzung von Synergie-Effekten)
  • Selbststeuerung und Lernautonomie gefördert werden soll,
  • Selbstverantwortung, von unten nach oben erarbeitet werden soll.

Trainerin/Moderatorin

Uta Schulz, SveTys - Interkulturelles Management