Interkulturelle bzw. transkulturelle Teambildung

Die skandinavischen Länder Dänemark, Norwegen und Schweden sowie Deutschland sind im internationalen Vergleich sowohl auf unternehmerischer als auch auf volkswirtschaftlicher Ebene führend und erfolgreich. Der Weg zum Erfolg ist jedoch unterschiedlich.

Interkulturelle Teams (mit zwei unterschiedlichen Nationen) bzw. transkulturelle Teams (mit mehr als zwei unterschiedlichen Nationen) arbeiten oft in großen Distanzen voneinander und haben kaum die Möglichkeit, die tatsächlichen Arbeitswelten und Geschäftskulturen ihrer Teamkollegen kennen und verstehen zu lernen.

Die Art z.B. Entscheidungen zu treffen, Führungsverantwortung zu übernehmen oder Projekte zu leiten ist in den drei skandinavischen Ländern Dänemark, Norwegen und Schweden sowie in Deutschland unterschiedlich.

Wird in solchen Teams nicht erkannt, warum und was anders ist, kann es leicht zu Missverständnissen bis hin zu gegenseitigen Blockaden und zum Scheitern der Kooperation kommen.

Der bewusste, situations- und zielgerichtete Umgang mit den unterschiedlichen Kulturen erschließt jedoch neues Potenzial und neue Lösungsansätze und kann ein inter- bzw. transkulturelles (mit mehr als zwei Nationalitäten) Team zu überdurchschnittlichen Ergebnissen motivieren.

Interkulturelle Kompetenz in der Zusammenarbeit zwischen Deutschen, Dänen, Norwegern und/oder Schweden ist daher Ihr Schlüssel zum Erfolg!

Ziele interkultureller bzw. transkultureller Teambildung

Ziel interkultureller bzw. transkultureller Teambildung ist, eine gemeinsame Ebene zu schaffen, auf der man sich während der weiteren Zusammenarbeit wohlwollend über kulturell- und individuell-bedingte unterschiedliche Auffassungen und Arbeits- und Vorgehensweisen unterhalten kann. Darüber hinaus erarbeiten die Team-Mitglieder gemeinsam einen Verhaltens-Codex, wie sie die interkulturelle bzw. transkulturelle Team-Arbeit (in Zukunft) gemeinsam gestalten möchten, um die Potenziale der unterschiedlichen (Geschäfts-)Kulturen voll erschließen zu können.

Dies ermöglicht Ihnen

  • eine reibungslose Zusammenarbeit in deutsch-skandinavischen Teams
  • reibungslose (interkulturelle) Kommunikation
  • überdurchschnittlich motivierte Mitarbeiter in deutsch-skandinavischen Teams
  • Erschließung neuen Potenzials aus den unterschiedlichen (Geschäfts-)Kulturen
  • reibungsloses und erfolgreiches interkulturelles bzw. transkulturelles Projektmanagement
  • neue Denk- und Lösungsansätze
  • frühzeitiges Erkennen von Konflikten und deren Lösung
  • Vermeidung bzw. Milderung des „Kultur-Schocks“
  • Vorbeugung von Fehlinvestitionen

Zielgruppe für interkulturelle bzw. transkulturelle Teambildung

Interkulturelle bzw. transkulturelle Teambildung von SveTys – Uta Schulz richtet sich an dänische, norwegische und schwedische sowie deutsche Fach- und Führungskräfte, die projektgebunden oder langfristig miteinander arbeiten.

An einer interkulturellen bzw. transkulturellen Teambildung können idealer Weise bis zu zwölf Mitarbeiter teilnehmen.

Bei größeren Teams oder grundlegenden Veränderungsprozessen in deutsch-skandinavischen Unternehmen ist eine Großgruppen-Moderation denkbar, um den Team-Gedanken zu fördern und zu leben und alle Betroffene zu Beteiligten zu machen.

Inhalte einer interkulturellen bzw. transkulturellen Teambildung

In einem interkulturellen bzw. transkulturellen Workshop machen sich die Teilnehmer bewusst, wie sie selbst kulturell geprägt sind und welche Auswirkungen dies auf die Arbeitsweise, Denk- und Handlungsmuster ihrer eigenen Geschäftskultur hat.

Im Vergleich dazu erarbeiten sich die Teilnehmer gemeinsam mit ihren Kollegen aus den anderen Ländern Arbeitsweise, Denk- und Handlungsmuster der anderen Kulturen, um sich Gleichheiten, Unterschiede und Stärken der jeweiligen Kulturen bewusst zu machen.

Die Inhalte werden nach einer Bedarfsanalyse oder einem persönlichen Interview mit den Teilnehmern bzw. mit dem Auftraggeber jeweils individuell festgelegt und gestaltet.

Eine interkulturelle bzw. transkulturelle Teambildungs-Einheit kann z.B. folgende Punkte umfassen:

  • Einblick in Land und Leute,
  • Geschichte, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik.

Die Teilnehmer werden sensibilisiert für

  • die deutsche Kultur und die Kulturen der teilnehmenden skandinavischen Länder sowie für deren Denk- und Handlungsmuster
  • Ihre eigene kulturelle Prägung, Ihre Denk- und Handlungsmuster
  • Dynamik und Prozesse, die bei interkultureller Kommunikation und Zusammenarbeit entstehen können.

Sie erarbeiten gemeinsam Gleichheiten und Unterschiede in

  • Wahrnehmung, Denken, Fühlen, Verhalten
  • Bewertung und Interpretation
  • (interkulturelle) Kommunikation (Meetings, Präsentationen, Feedback, Mitarbeitergespräche etc.)
  • Führung und Hierarchien
  • Verhandlungen
  • Teamarbeit
  • Entscheidungsfindung
  • Projektmanagement
  • Konfliktmanagement
  • Organisation
  • Marketing
  • Erwartungen an Unternehmen

und entwickeln gemeinsam einen Verhaltens-Codex für ihr interkulturelles bzw. transkulturelles Team, insbesondere bezüglich

  • Führung
  • Kommunikation
  • Projektmanagement
  • Kooperation und
  • Entscheidungsfindung
  • Vermeidung möglicher Konflikte
  • eines kreativen Umgangs mit unterschiedlichen Lösungsansätzen

um die Potenziale der unterschiedlichen Geschäftskulturen voll ausnutzen zu können.

Methodik einer interkulturellen bzw. transkulturellen Teambildung

Eine interkulturelle bzw. transkulturelle Teambildung mit Dänen, Deutschen, Norwegern und/oder Schweden wird individuell nach Ihren Zielsetzungen bzw. den Zielsetzungen des Auftraggebers gestaltet.

Aus ganzheitlicher Sicht werden die Teilnehmer interaktiv und abwechslungsreich unterschiedliche Sicht- Denk- und Handlungsweisen der teilnehmenden Nationalitäten selbst erleben. Die Teilnehmer erarbeiten sich Parallelen und Unterschiede der jeweiligen (Geschäfts-)Kulturen und kommen zu überraschenden, spannenden und neuen Erkenntnissen.

Die Methoden sind abwechslungsreich, interaktiv und variieren von

  • Einzel- und Kleingruppenarbeiten
  • Übungen zur Selbstreflexion
  • Erfahrungsaustausch
  • Kurz-Inputs
  • Gruppendiskussionen
  • Best Practice und Fallstudien
  • Selbsttests
  • Rollenspiele
  • Planspiele
  • Simulationen sowie
  • Analysen von Videosequenzen.

Wann empfiehlt sich interkulturelle bzw. transkulturelle Teambildung

Interkulturelle bzw. transkulturelle Teambildung empfiehlt sich immer, wenn Dänen, Deutsche, Norweger und/oder Schweden projektgebunden oder langfristig miteinander arbeiten (werden). Insbesondere aber

  • um die Potenziale in der deutschen und in den skandinavischen (Geschäfts-)Kulturen zu erschließen
  • wenn Dänen, Deutsche, Norweger und/oder Schweden gemeinsam in Projekten arbeiten
  • als Projekt „Kick off“, um eine reibungslose Zusammenarbeit von Anfang an zu gewährleisten
  • wenn ein deutsches und ein skandinavisches Unternehmen fusionieren
  • wenn Arbeitsprozesse über Landesgrenzen hinweg organisiert werden
  • wenn Veränderungsprozesse mit skandinavischen Mitarbeitern oder in deutsch-skandinavischen Unternehmen begonnen und nachhaltig gestaltet werden sollen
  • wenn Sie in oder mit einem deutsch-skandinavischen Team arbeiten
  • wenn Sie das Gefühl haben, die Kommunikation im deutsch-skandinavischen Team läuft nicht reibungslos, ein Konflikt beginnt zu schwelen

Trainerin/Moderatorin

Uta Schulz, SveTys - Interkulturelles Management