Was können wir von den Wikingern lernen?

Wie können Querdenker und innovative Köpfe nutzbringend in Unternehmen eingesetzt werden, ohne das erfolgreiche, laufende Geschäft, das selbstverständlich Stabilität und Effizienz anstrebt, zu stören?

Lutz Becker zieht im Harvard Business Manager einen interessanten Vergleich zur Wikingerzeit, in der in heimischen Gefilden Wohlstand, Landwirtschaft und prosperierender Handel gepflegt wurden und den "jungen Wilden" die Freiheit geboten wurde, sich in der weiten Welt zu erproben.

Das Erfolgsrezept: nach der Rückkehr waren die jungen Wilden "ausgetobt", brachten bestenfalls Wohlstand, "neue technische und für den Handel wichtige Erkenntnisse sowie interkulturelle Kompetenz zurück in die Gemeinschaft".

Eine konsequente Umsetzung dieses Gedankens ist für Unternehmen in der Tat bis heute attraktiv. Denn: Das Potenzial, das in unterschiedlichen kulturellen Perspektiven, Lösungs- und Handlungsansätzen ruht, wird oft nicht ausgeschöpft und das Wissen, das rückkehrende Expatriates mitbringen, nicht vernetzt und genutzt. Es könnte ja den stabilen, ruhig dahinlaufenden Alltagsbetrieb stören...

Der Artikel "Was wir von Erik dem Roten lernen können" ist sehr leseneswert!

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